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staticip

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staticip [2017/07/29 20:14] – angelegt noonestaticip [2017/10/16 23:43] (aktuell) – Externe Bearbeitung 127.0.0.1
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 +====IPv4-Konfiguration per DHCP Client Deamon (DHCPCD)====
 +
 +In Raspbian Jessie ist standardmäßig ein DHCP Client Daemon (DHCPCD) aktiviert. Der offiziell empfohlene Weg eine IPv4-Konfiguration vorzunehmen, ist über den DHCPCD, der dafür eine Konfigurationsdatei bereithält.\\
 +Hierzu ist es wichtig festzustellen, ob der "dhcpcd" überhaupt aktiv ist.
 +   sudo service dhcpcd status
 +Liefert der Status einen installierten, aber abgeschalteten "dhcpcd", dann empfiehlt es sich diesen einzuschalten. Erst dann sollte man die Konfiguration über den "dhcpcd" vornehmen.
 +   sudo service dhcpcd start
 +   sudo systemctl enable dhcpcd
 +Bevor man an die Konfiguration über den "dhcpcd" vornimmt, sollte man den Original-Zustand der Datei "/etc/network/interfaces" wieder herstellen (fllas sie geändert wurde). Die Schnittstellen müssen in der Option "iface" auf "manual" gesetzt sein.\\
 +Zur statischen IPv4-Konfiguration öffnet man die Datei "/etc/dhcpcd.conf".
 +   sudo nano /etc/dhcpcd.conf
 +Hier trägt man beispielhaft folgende Zeilen ein:
 +   interface eth0
 +   static ip_address=192.168.1.2/24
 +   static routers=192.168.1.1
 +   static domain_name_servers=192.168.1.1
 +Bei der Vergabe der IP-Adresse muss man darauf achten, dass man eine wählt, die noch **NICHT** verwendet wird und sich auch nicht im Adress-Pool des DHCP-Servers befinden. Ansonsten wird es zu Verbindungsproblemen im Netzwerk kommen.\\
 +Die Zeile "static ip_address=192.168.1.2/24" gibt die IPv4-Adresse "192.168.1.2" mit der Subnetzmaske "255.255.255.0" an. Die Angabe "24" ist eine Kurzschreibweise für die Subnetzmaske.\\
 +Nachdem man die Änderungen vorgenommen hat kann man die Datei speichern und schließen: Strg+O, Return, Strg+X.\\
 +Man hat jetzt nur die Datei geändert. Die Änderungen wurden aber noch nicht in die aktuelle Netzwerk-Konfiguration übernommen. Grundsätzlich empfiehlt sich hier ein Reboot, wenn man per SSH die Konfiguration vorgenommen hat.
 +   sudo reboot
 +Weniger radikal ist es, das "networking" neu zu starten. Das ist aber nur sinnvoll, wenn man NICHT per SSH mit dem Raspberry Pi verbunden ist.
 +   sudo service networking restart
 +Alternativ kann man das Interface "eth0" aus- und wieder einschalten. Auch das ist nur dann sinnvoll, wenn man NICHT per SSH verbunden ist, sondern lokal mit Bildschirm und Tastatur am Raspberry Pi sitzt.
 +   sudo ifdown eth0
 +   sudo ifup eth0
 +Dadurch wird das Interface "eth0" beendet und neu gestartet. Beim Start werden die Einstellungen übernommen. Danach müsste der Raspberry Pi mit seiner statischen IPv4-Adresse erreichbar sein.
  

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