Monitoring mit SmokePing
aus Kofler, Kühnast, Scherbeck „Raspberry Pi - Das umfassende Handbuch“ 1. Auflage 2014 1., korrigierter Nachdruck 2015
Kennen Sie den subjektiven Eindruck, dass die Internet-Anbindung an manchen Tagen ein wenig wacklig wirkt? Um den Eindruck zu untermauern, können Sie eine Reihe von Datenpaketen an ein bekanntes Ziel im Internet schicken und schauen, wie schnell (oder ob überhaupt) Antworten bei Ihnen eintrudeln. Aber das ist nur eine Monemtaufnahme. Das Tool SmokePing macht genau das, aber kontinuierlich, ohne Ihr Zutun. Die Messdaten verarbeitet SmokePing zu anschaulichen Bildern. SmokePing schickt in jedem Messintervall mehrere Datenpakete (per Default sind es fünf) auf die Reise. Kommt auf alle Anfragen eine Antwort, so trägt SmokePing einen grünen Punkt in den Graphen ein. Bleiben Antworten aus, so wechselt die Farbe in mehreren Stufen zu Knallrot. …
Installation von SmokePing
Sie installieren SmokePing mit folgendem Kommando:
sudo apt -fym install smokeping mailutils
Dabei wird der Webserver Apache, der zum Anzeigen der Ergebnisse benötigt wird, automatisch mitinstalliert. Das Paket mailutils müssen Sie zusätzlich angeben, weil SmokePing sich darauf verlässt, dass eine Software mit an Bord ist, mit der es von der Kommandozeile aus E-Mails verschicken kann. Siese Software wird aber leider nicht automatisch installiert. Wenn Sie diesen Schritt versäumen, so erhalten Sie die Fehlermeldung /etc/smokeping/config.d/pathnames, line 1: File '/usr/sbin/sendmail' does not exist, sobald Sie die SmokePing-Webseite aufrufen.
